Risiken und Folgen einer Brustvergrößerung

Risiken einer Brust OP

Jeder chirurgische Eingriff ist mit Risiken verbunden – die Brustvergrößerung macht hierbei keine Ausnahme. Auch wenn es sich heutzutage um einen Routineeingriff handelt, kann es insbesondere zu Nachblutungen, Entzündungen und Infektionen kommen. Auch Komplikationen bei der Abheilung der Narben können dafür sorgen, dass das Ergebnis nicht den Erwartungen entspricht. Mit welchen Risiken ist konkret zu rechnen und wie lassen sich die Auswirkungen verringern?

Nebenwirkungen nach dem Eingriff – Was oft nicht angesprochen wird

Einen erfolgreichen Eingriff vorausgesetzt, verbleiben die Patienten üblicherweise für eine Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus. Am nächsten Tag wird die Position der Implantate geprüft und die Wunde kontrolliert. Mögliche Wunddrainagen werden sogleich entfernt; das Ziehen der Fäden geschieht üblicherweise nach zehn Tagen. Heute werden allerdings häufig Fäden zum nähen von Wunden eingesetzt, die sich selbst auflösen und nicht mehr gezogen werden müssen. Es ist durchaus üblich, dass die Brüste in den ersten Tagen nach dem Eingriff schmerzen. Der behandelnde Arzt verschreibt dann Schmerzmittel, damit die Patienten im Alltag nicht zu sehr beeinträchtigt ist. In den folgenden Tagen sollten die entstandenen Schmerzen langsam abklingen, nach etwa zehn Tagen kann wieder eine Arbeitstätigkeit aufgenommen werden.

Narbenbildung nach Brust-OP

Natürlich kann nicht verhindert werden, dass sich durch die Brustvergrößerung Narben ergeben. Durch verschiedene Maßnahmen bemühen sich die Ärzte, die sichtbaren Anzeichen eines solchen Eingriffs so gut wie möglich zu verstecken. Der Eingriff findet an der Unterseite der Brüste statt, zudem kann die Wunde heute sehr klein und kurz gehalten werden. Außerdem wird von den meisten plastischen Chirurgen heute eine Nahttechnik verwendet, die innerhalb der Hautschichten verläuft und das typische Muster einer Narbe vermissen lässt. Durch spezielle Wundpflaster und Druckverbände kann der Narbenbereich zudem vor der besonders problematischen Zugbelastung geschützt werden, sodass es nicht zu einem Aufreißen der Wunde kommen kann, die letztendlich wiederum dazu führt, dass die Narbe sich vergrößert und auffälliger wird. Idealerweise ist es also so, dass die Narbe nach dem Eingriff – in einem zeitlichen Abstand von einigen Monaten – so gut wie unsichtbar wird.

Anders sieht es hingegen aus, wenn es zu Kombinationen bei der Abheilung kommt. Dann werden die Narben nur umso auffälliger, voraus durch den Eingriff das nächste ästhetische Problem resultiert. Die Brüste mögen hinsichtlich der Form und der Größe genau den Vorstellungen entsprechen – für viele Frauen ist die aus ihrer Sicht perfekte Brust ein lang gehegter Traum, der schon über einen sehr langen Zeitraum verfolgt wurde. Natürlich stellt sich also die Frage, wie sich die Narben reduzieren lassen. Von einem weiteren Eingriff kann hier nur abgeraten werden, weil es nicht selten dann zu erneuten Komplikationen gibt und sich das ästhetische Gesamtbild noch weiter verschlechtert. Generell wurde bereits erwähnt, dass ein operativer Eingriff – selbst mit örtlicher Betäubung – ohnehin aus medizinischer Sicht immer mit Risiken verknüpft bleibt, und aus dem Grund nach Möglichkeit vermieden werden sollte.

Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, auf eine Creme zur Narbenbehandlung zu setzen. Diese Cremes können etwa zwei Wochen nach einer solchen Brust OP eingesetzt werden. Der besondere Vorteil liegt darin, dass keine zusätzlichen Risiken eingegangen werden. Zudem müssen auch keine weiteren Kosten getragen werden, wie dies bei einer Brust OP der Fall wäre. Bei einem solchen Eingriff muss grundsätzlich berücksichtigt werden, dass der Patient sämtliche Kosten zu tragen hat.

Etwa 2 Wochen nach einer Brust OP entfernt der behandelnde Chirurg die Klammerpflaster von der Narbe. Unter der Voraussetzung, dass die Narbenbildung nicht gestört ist und die Wunden nicht nässen, ist es danach grundsätzlich möglich, mit der Narbenpflege zu beginnen.

Sie beinhaltet vor allem die Anwendung spezieller Etwa 2 Wochen nach einer Brust OP entfernt der behandelnde Chirurg die Klammerpflaster von der Narbe. Unter der Voraussetzung, dass die Narbenbildung nicht gestört ist und die Wunden nicht nässen, ist es danach grundsätzlich möglich, mit der Narbenpflege zu beginnen.

 

Gehen Sie insbesondere auf die Folgen ein und vor allem die Narbenbildung, mit der Frauen oft gleich vor dem nächsten ästhetischen Problem stehen.

Narbensalbe die zum Beispiel Rizinusöl enthält kann betroffenen Frauen beim retuschieren der Narbe helfen. https://www.lets-go-beauty.de/narbensalbe/brust-op-narben-narbenbehandlung/

Ziel ist es das vor allem betroffene Frauen viel mit dem Text anfangen können. Grunsätzlich ist von weiteren Operationen abzuraten, da dies immer einer Gefahr mit sich bringt. Machen Sie dies deutlich.

Spezieller Büstenhalter stützt Brüste

Nach etwa drei Tagen wird der Verband abgenommen. Danach müssen die Brüste durch einen speziellen BH gestützt werden. Wichtig ist dabei, dass dieser BH nicht nur eine Stützfunktion übernimmt und damit speziell den Bereich um die Wunde entlastet, er darf auch nicht einengen. Jede Form der Belastung sollte vermieden werden, weil sich das Abheilen ansonsten noch deutlich verzögert. Dieser medizinische BH muss für den Zeitraum der nächsten sechs Wochen getragen werden, damit es beim Heilungsprozess nicht zu Kombinationen kommt. Der gesamte Zeitraum der Abheilung beträgt etwa zwei Monate, in denen der Busen keinesfalls belastet werden sollte. Diese Belastung umfasst schwere Arbeiten in Haushalt oder im Beruf genauso wie eine gewisse Vorsicht beim Geschlechtsverkehr. Auch auf intensiven Sport sollte in diesem Zeitraum nach Möglichkeit vollkommen verzichtet werden. Selbst wenn es bei dem gesamten Heilungsprozess nicht zu negativen Beeinträchtigungen und Nebenwirkungen kommt, dauert es noch einige weitere Monate, bis der Busen hinsichtlich der Konsistenz und der Sensibilität dem gewohnten Niveau entspricht. Erst nach diesem Zeitraum lässt sich vollumfänglich beurteilen, ob es sich um eine erfolgreiche OP gehandelt hat, oder nicht.

 

 

Mögliche Komplikationen während er Operation

Da es sich bei einer Brustoperation um einen operativen Eingriff handelt, der üblicherweise unter Vollnarkose durchgeführt wird, ergeben sich daraus auch die entsprechenden Risiken, die bei einer Behandlung unter Vollnarkose entstehen können. Aus diesem Grund wird vor der OP ein Beratungsgespräch geführt, welches über diese Risiken möglichst umfangreich aufklären sollte.

Risiko durch Vollnarkose

Prinzipiell ist das Risiko, dass es durch eine Vollnarkose zu schwerwiegenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommt, relativ gering. Zudem ist ein Restrisiko, nach der Vollnarkose nicht wieder aufzuwachen, bei einer Brustoperation besonders niedrig. Der Grund: üblicherweise werden nur gesundheitlich stabile Menschen einer solchen OP unterzogen. Zudem ist der Eingriff relativ kurz, kalkuliert werden müssen etwa 45-90 Minuten. Für narkosebedingte Komplikationen bei einer Brustvergrößerung gibt es keine statistisch belastbaren Zahlen, ein gewisses Risiko ist in Verbindung mit der Vollnarkose allerdings keinesfalls zu leugnen. In den USA gehen Fachleute davon aus, dass bei Menschen, die als gesund eingestuft werden, etwa vier von 1 Million Vollnarkose tödlich verlaufen. Beachtet werden muss aber natürlich, dass dieses Risiko einer Vollnarkose bei einer Brustvergrößerung vermeidbar wäre.

Übelkeit und Erbrechen bei einem Drittel der Patienten

Weniger problematisch ist die Tatsache, dass etwa ein Drittel der Patienten auf die Vollnarkose mit Übelkeit reagiert, häufig kommt es sogar zu Erbrechen. Aufgrund der Einführung eines Schlauch sind die Atemwege kommt es vorübergehend zu Schluckbeschwerden und Heiserkeit. Außerdem kommt es ab und an vor, dass Kehlkopf, Drachen, Stimmbänder, Zähne oder die Luftröhre verletzt werden. Die dabei entstehenden Verletzungen klingen in der Regel allerdings schnell wieder ab, dennoch sollte dieser Aspekt nicht unerwähnt bleiben. So sollte nach der OP einige Ruhezeit einkalkuliert werden, in der auch diese Beschwerden wieder abklingen können.

Besonderes Risiko bei Vorerkrankungen

Beachtet werden sollte bei der Abwägung des für und wider eines solchen Eingriffs, dass Allergiker, Personen mit rheumatischen Erkrankungen, Diabetiker, Bluter und Menschen mit Lungen-, Herz- und Kreislauferkrankungen besonders empfindlich auf eine solche Operation reagieren. Hier sollte ein Narkose-Facharzt zur Verfügung stehen, um die Gesamtsituation zu beurteilen. Unter Umständen kann es ratsam sein, hier von einer Operation abzusehen.

Quellen:
https://www.implantate.org/brustvergroesserung-risiken/risiken-einer-brustvergroesserung